1. Weisheitszähne

Weisheitszähne finden im Kiefer häufig nicht ausreichend Platz und können dadurch zu Entzündungen oder Zysten führen. Auch aus kieferorthopädischen Gründen sollten Weisheitszähne meistens entfernt werden.
Wenn eine Entfernung klinisch und therapeutisch sinnvoll ist, so erfolgt diese bei uns schmerzfrei in lokaler Betäubung oder bei speziellen Indikationen auch unter Vollnarkose.
Eine Auffüllung des Knochendefektes kann auf Wunsch mit körpereigenen Proteinen erfolgen, um eine bessere Wundheilung und Knochenregeneration zu erreichen.

2. Chirurgische Zahnerhaltung

Kann ein Zahn durch eine Wurzelkanalbehandlung nicht schmerz- und entzündungsfrei in der Mundhöhle belassen werden, so ist eine Erhaltung des Zahnes durch eine Wurzelspitzenresektion in vielen Fällen möglich.
Hierbei wird die um die Wurzelspitze entstandene Entzündung aus dem Knochen entfernt, die Wurzeln geringfügig eingekürzt und der undichte Wurzelkanal von unten abgedichtet/abgefüllt. Für diesen Vorgang verwenden wir ein spezielles mikrochirurgisches Behandlungsprotokoll.
Dabei ist unser vorrangiges Ziel den jeweiligen Zahn in der Mundhöhle erhalten zu können sowie die Knochenheilung im betroffenen Areal zu ermöglichen.

3. Operative Eingriffe bei Allgemeinerkrankungen 

Aufgrund einer immer älter werden Bevölkerung müssen viele Eingriffe trotz problematischer Medikamenteneinnahmen oder auch unter schwerwiegenden Grunderkrankungen der Patienten erfolgen.
Von Vorteil ist hier, dass der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg (MKG) sowohl approbierter Zahnarzt als auch Arzt ist. Somit hat er als einziger Facharzt zwei Studiengänge absolviert und verfügt über ein tiefgreifendes Verständnis und Wissen über die zum Teil komplexen Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten sowie deren Komplikationen. Durch diese breite Basis an Wissen und Erfahrung, kann den betroffenen Patienten ein erhöhtes Maß an Sicherheit vor, während und nach den Eingriffen, gewährleistet werden.

4. Tumorentfernung

Gelegentlich wachsen in der Mundhöhle, auf der Gesichtshaut oder auf der Schleimhaut Neubildungen, die nicht eindeutig eingeordnet werden können.
Um für diese Klarheit zu erlangen, wird der Tumor bei uns entfernt und einem Pathologen zur histopathologischen Untersuchung geschickt, sowie daraufhin mit dem Patienten gründlich besprochen/erklärt. Zudem werden die durch die Probeentnahme entstehenden Gewebsdefekte mit Eigenhaut plastisch verschlossen und damit die Narbenbildung im Gesicht minimiert/vermieden.